Fuchsmaske aus Japan-Papier

Kitsune da O!

Vor einigen Tagen war ich in einem Laden für Künstlerbedarf und fand Folgendes:

Das Buch „Kreatives Japan“ von Miyuki Lacza beinhaltet viele traditionell japanische DIY-Anleitung für Dinge wie Masken, Tücher, Spielzeuge und Dekorationsgegenstände.

Darin fand ich auch die Fuchsmaske, diese erinnerte mich an das Musikvideo „Megitsune“ der Band BABYMETAL und deswegen musste ich diese unbedingt machen!
Noch im Laden, nachdem ich mich durch das Buch blätterte, habe ich die Materialien gekauft.

Benötigt werden…
– Plastilin (ca, 1kg) (6,00€)
– Washi (Japan Papier, Weiß 50cmx15m) (8,00€)
– Kleister (4,00€)
– Klarlack (3,00€)
– Acrylfarbe (Rot, Gelb, Blau, Grün und Schwarz) (ca. 8,00€ für ein Farbset)
– Wasser
– Bleistift
– Pinsel (Mindestens einer davon sollte sehr dünn und fein sein)

Was muss gemacht werden…

Schritt 1 – Plastilin. Die seltsamste Masse, die ich bisher gesehen habe. Im kalten Zustand kaum zu bearbeiten, aber nach ca. 10 Minuten bei 50°C im Ofen weich wie Butter.
(ich kannte bis dahin nur Play Doh Knete, da ist es genau das Gegenteil.)
Da ich noch nie mit Plastilin gearbeitet habe, habe ich zur Sicherheit ein 1kg Pack gekauft. Vorteil: das Zeug trocknet einfach nicht – heißt, kann nach einer Runde im Ofen immer wieder verwendet werden.

Plastiline - zu einem Fuchskopf formen

Plastiline – zu einem Fuchskopf formen

Schritt 2 – Nachdem der Fuchskopf geformt ist, ihn ein wenig auskühlen lassen. Währenddessen kann man sich ca 50cm des Papieres von der Rolle schneiden und anfangen Fingerkuppengroße Stückchen abzureißen. Nehmt euch Wasser, 250ml sind mehr als genug, taucht das abgerissene Papier ein und legt es auf die Maske. Schön verteilen, ein bis zwei Schichten genügen. Dann trocknen lassen.

Washi - Japan Papier

Washi – Japan Papier

Schritt 3 – Nun den Kleister anrühren. Man braucht herrlich wenig, etwa 150ml mit nur einem Hauch des Kleisterpulvers. Rühren. Ziehen lassen. Nochmal rühren. Wieder ziehen lassen. Nun wieder Papierschnipsel mit dem Kleister befeuchten und auf die Maske legen. Ruhig ein paar Schichten machen. Lieber etwas mehr, damit die Maske Stabilität bekommt. Nun gut trocknen lassen – am Besten über Nacht.

Schritt 4 – Maske langsam vom Plastilin runternehmen. Kann an manchen Stellen etwas haken, einfach vorsichtig probieren. Sollten Stellen wirklich reißen, nochmal mit Papier und Kleister nacharbeiten! ;) Geht sie ab, prüfen ob die Stabilität in Ordnung ist. Wenn ja – vorsichtig wieder auf die Form legen.

Fuchsmaske im Rohzustand

Fuchsmaske im Rohzustand

Schritt 5 – Mit dem Bleistift das Fuchsgesicht dünn aufzeichnen. Perspektive ist hier wichtig durch die abgerundete Form gerade im Schnauzen-Bereich des Fuchses.
Unter diesem Link gibt es ein Beispiel – so, wie es Babymetal hat. Natürlich könnt ihr alles variieren ;)

Fast fertig!

Fast fertig!

Jetzt kommt die Farbe ins Spiel! Ich habe ganz normale Acryl-Farbe genommen. Einfach vorsichtig drauf los malen, zu empfehlen sind auch ein paar richtig dünne Pinsel für die Feinheiten. Eventuell sind mehrere Schichten Farbe nötig, insofern man noch Bleistiftstriche sieht. Den Rest kann vorsichtig wegradieren.

Kitsune da o!

Kitsune da o!

Mir ist es schwer gefallen, den Rand unter Kontrolle zu bringen, deshalb sieht er bei mir ziemlich zerfleddert aus – was mir aber auch sehr gefällt.
Mann kann die Maske prima in ein Regal stellen oder an einen Nagel in der Wand hängen.

Viel Spaß beim Nachmachen!
Und immer daran denken: Kitsune da o! (Schau! Ein Fuchs!) \m/*_~\m/

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